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Montage mehrerer Balkonkraftwerke auf Ziegeldach mit Anker Power Dock

Projekt Eigenstrom: Anker Balkonkraftwerke mit Speicher – Die Montageanleitung

Wir haben mehrere Balkonkraftwerke montiert und diese mit dem Anker Power Dock in ein System integriert. So lassen sich mehrere Balkonkraftwerke mit dem Anker System verbinden. Dies bietet den Vorteil, dass man Systeme ganz flexible mit der Zeit erweitern kann. Bis zu 4,8 kW Einspeisung ins Hausnetz und mehr Speicherkapazität (flexibel erweiterbar) als mal brauchen könnte und das zu niedrigeren Kosten als bei einer großen Standard PV-Anlage.

1. Planung und Vorbereitung: Der optimale Standort

Die Modulen wurden so montiert, dass der Schornsteinfeger auch weiterhin guten Zugang zum Dach hat. Ansonsten war die Aufgabenstellung möglichst viele Module auf dem Dach zu montieren.

  • Ausrichtung: Die Dachseite bietet eine optimale Ausrichtung nach Süden, um über den Tag verteilt maximale Sonneneinstrahlung zu gewährleisten.

2. Die Modul- und Halterungsmontage auf dem Dach

Der erste große Schritt war die Befestigung der Module auf dem Ziegeldach.

  • Dachhaken anbringen: Zuerst wurden die speziellen Dachhaken unter den Dachziegeln positioniert und sicher am Dachstuhl verschraubt. Das ist die Grundlage für die Stabilität der gesamten Anlage.
  • Montageschienen: Auf diesen Haken befestigten wir die Montageschienen, auf denen später die Solarmodule befestigt werden.
  • Module fixieren: Die Module wurden nacheinander auf den Schienen platziert und mit Mittel- und Endklemmen fest verschraubt. Da die Module relativ groß und schwer sind, war präzises Arbeiten und eine zweite Person unerlässlich.

3. Verkabelung und unsichtbare Kabelführung

Um eine saubere Optik zu gewährleisten und die Kabel vor Witterung zu schützen, war die Kabelführung ein wichtiger Punkt.

  • Anschluss der Module: es wurden immer zwei Module parallel miteinander verbunden und dann an einen String des Anker Pro 3 angeschossen. Das macht es möglich, an einen Anker Pro 3 bis zu 8 Module anzuschließen. Wichtig ist es dabei, dass die Module die parallel verbunden werden sowohl die gleiche Ausrichtung haben und nicht eines der beiden verschattet wird. Wenn sich das nicht verhindern lässt, setzen wir Optimierer ein.
  • Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom (DC) der Module in haushaltsüblichen Wechselstrom (AC) um, wobei die Einspeiseleistung in unser Netz auf die gesetzlich zulässigen 800 Watt begrenzt ist.
  • Kabeldurchführung: Die AC-Leitung vom Wechselrichter führten wir unter den Dachziegeln bis zur Traufe (Dachrand), wie auf dem Bild zu sehen. Dies sorgt für eine optisch unauffällige und witterungsgeschützte Verlegung.
  • Verlegung bis zum Speicher: Von der Traufe aus verlegten wir das Kabel in einem passenden Kabelrohr bis zum Standort des Batteriespeichers.

4. Installation des Speichers und Inbetriebnahme

Der Batteriespeicher ist der Schlüssel zur maximalen Eigennutzung des Solarstroms.

  • Speicherplatz: Der Batteriespeicher wurde an einem geeigneten, geschützten Ort nahe der Hauseinspeisung installiert.
  • Anschluss: Wir verbanden das Kabel aus dem Kabelkanal mit dem Speicher/dem Batteriewechselrichter. Der Speicher sorgt dafür, dass überschüssiger Tagesstrom gespeichert und bei Bedarf (z. B. am Abend) wieder abgegeben wird.
  • Anschluss ans Hausnetz: Der letzte Schritt war der Anschluss des Systems an das Hausnetz (meist über eine spezielle Energiesteckdose oder einen Schuko-Stecker). In diesem Fall musste das Anker Solix Power Dock von einem Elektriker an den Zählerkasten angeschlossen und beim Energieversorger angemeldet werden.
  • Anmeldung: Wichtiger Hinweis: Die Anlage muss zusätzlich im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur registriert werden.
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